Wissenswertes

Rezepte

Zutaten:

250g Mehl
1 Prise Salz
210g Butter
100g Zucker
3 Eigelb
600g Aprikosen
2 EL Lavendelhonig
200g Schmand
1 EL Puderzucker
2 EL Aprikosenmarmelade
1EL Lavendelblüten

Zubereitung:

Das Mehl, 200g der Butter und Salz in einer Schüssel gut verkneten. Anschließen 2 Eigelb und den Zucker zugeben und kräftig weiter kneten. 
Nun den Teig abgedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen. 
Nach dem durchkühlen den Teig ausrollen und in eine gefettete Tarteform geben. Ca. 20 Minuten bei 180C backen.

Während die Tarte backt, die Aprikosen waschen und entsteinen. 
Die restliche Butter, den Wernet Lavendelhonig und die Aprikosenmarmelade in eine Pfanne geben. Aprikosenhälften darin schwenken. 

Schmand, Puderzucker und 1 Eigelb cremig verrühren und auf den vorgebackenen Tarteboden geben.
Aprikosen darauf verteilen und mit Honig-Butter-Marmeladenmischung bestreichen.

Vor dem Backen noch leicht mit Lavendelblüten bestreuen und für 20 Minuten bei 160C Ober- und Unterhitze backen. 

Eine Kreation von Jörg Michael


Zutaten für 8 Personen:

800g Topinambur
80g Schalotten, fein gewürfelt
100g Butter
80ml Weißweinessig
600ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
300ml Sahne
30ml Balsamico bianco
50g Wernet Waldhonig
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

 

für die Spargelchips:
30g weißer Spargel geschält
Waldhonig
Olivenöl

Zubereitung:

Den Topinambur schälen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit den Schalotten und 40g Butter hell anschwitzen, mit Weißweinessig ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. 
Das Lorbeerblatt hinzugeben und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen - bis der Topinambur weich gegart ist. 

Das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe mit einem Pürierstab sämig aufmixen. 
Die Sahne eingießen und vorsichtig mit weißem Balsamico abschmecken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. 
Restliche Butter zugeben und nochmals kräftig pürieren. Je nach Geschmack mit dem Waldhonig vollenden.

 

Für die Spargelchips den rohen, geschälten weißen Spargel in feine, schräge Scheiben schneiden. Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Chips daraufgeben. 

Etwas Waldhonig mit lauwarmem Wasser verrühren und mit Olivenöl mischen, bis eine leichte Emulsion entsteht. 
Mit einem Pinsel über die Spargelscheiben streichen und unter dem Backofengrill leicht karamellisieren lassen. 

Die Chips können Sie warm oder kalt auf der Suppe arrangieren!

Zutaten für 1 Backblech

Für den Teig: 
200g Mehl 
2EL Olivenöl 
125ml lauwarmes Wasser 
1TL Salz 

Für den Belag: 

200g Crème fraiche 
200g Zwiebeln 
200g Ziegenweichkäse 
3EL frischer Rosmarin 
2EL Wernet Rosmarinhonig 

Das Mehl, lauwarmes Wasser, Öl und Salz zu einem glatten Teig verkneten, er sollte nicht mehr kleben! 
Auf einem (mit Backpapier ausgelegten) Backblech ausrollen. 

Die Crème fraiche leicht mit Salz und Pfeffer abschmecken und dünn auf den Teig geben. Zwiebeln in sehr dünne Ringe schneiden und ebenfalls auf dem Teig verteilen. 
Den Ziegenkäse vorsichtig auf den Teig bröseln, leicht mit Rosmarinhonig benetzen und den frischen Rosmarin fein hacken und gleichmäßig verteilen. 

Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 15-20 Minuten backen bis der Käse zerläuft und der Honig leicht karamellisiert. 


 

Zutaten:

325g zarte Haferflocken
80g gehobelte Mandeln
1/2TL Zimt 
1/2TL Salz
100g Kokosöl
125g Akazienhonig 

Zubereitung:

Den Backofen auf 180C Ober- und Unterhitze vorheizen. 
Haferflocken, Mandeln, Zimt und Salz vermengen. Das Kokosöl und den Honig dazugeben und alles gut vermengen. 

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gut verteilen, nach 10 Minuten backen das Blech aus dem Ofen nehmen und die Masse wenden. Dann nochmals 10 Minuten backen. 

Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und nach erkalten in luftdichte Gefäße abfüllen. 

Zutaten für ca. 60 Stück:

50 g Butter 
1/2 halbe unbehandelte Zitrone 
3 Eier 
400 g Zucker 
250 g Wernet Waldhonig  
100 g gemahlenen Mandeln 
2 TL Lebkuchengewürz 
je 50 g Zitronat und Orangeat 
800 g Mehl 
2 Päckchen Backpulver 
250 g Puderzucker 
5-6 EL Rum 
Mandelhälften zum Verzieren 

Zubereitung:

Butter schmelzen. Zitrone heiß waschen und trockentupfen. Schale abreiben, Saft auspressen.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Honig, Mandeln, Lebkuchengewürz, Butter, Zitronensaft sowie -schale, Zitronat und Orangeat unterrühren. 

Teig mit Mehl und Backpulver verkneten, etwa 2 Stunden ruhen lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Teig ca. 1 cm dick ausrollen.
Figuren ausstechen, auf ein mit Backpapier belegten Blechen ca. 15 Min. backen. 

Den Puderzucker und Rum glatt rühren. Erkaltete Lebkuchen damit bestreichen. Mit je einer Mandelhälfte verzieren.
 

Zutaten:

1 Bio-Orange
100g Wernet- Kastanienhonig
3 Eigelb
300 ml Sahne

50g Walnüsse
25g weiße Schokolade
1 Eiweiss 
1 Prise Salz
25g Rohrzucker 
25g Dinkelmehl
1 msp. Zimt

Zubereitung:

Orange heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale von einer halben Orange abreiben. Darauf achten, dass keine weiße Schale dabei ist - diese schmeckt unangenehm bitter!
Den Saft auspressen - auf 50ml abmessen. 

In einer Schüssel den Kastanienhonig, Orangenschale und -saft mit den Eigelb verrühren und im Wasserbad zu einer hellen, dicken Creme aufschlagen. 
Sobald eine massige, cremige Konsistenz erreicht wurde, sofort die Schüssel in ein Eisbad stellen und kaltschlagen bis sie zähflüssig ist.  

Nun die Sahne steif schlagen, vorsichtig unter die Honig-Creme unterheben. Die Masse in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Kastenform einfüllen und abgedeckt mindestens 5 Stunden einfrieren. 

Die Walnüsse und Schokolade hacken, die Stücke können ungleich sein! 
Das Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen, nach und nach den Zucker einrühren bis ein sehr fester Eischnee entsteht. 

Mehl, Zimt, Nüsse und Schokolade mischen, Eischnee sorgsam unterrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen ( etwa 0,5cm dick) und bei 160C für ca. 15 Minuten backen. 
Gut auskühlen lassen und in Stücke brechen. 

Vor dem servieren das Parfait in Scheiben schneiden, auf dem Teller mit den Knusperstücken garnieren und je nach Geschmack mit Kastanienhonig beträufeln.  
 

Zutaten: 

(für 4 Personen)
70ml trockener Weisswein
2 Köpfe Salat (je nach Belieben: Kopfsalat, Eisberg, Lollo Rosso, Lollo Bianco, ...)
1 Bund Ruccola 
2 Tomaten 
0,5 Gurke 
1 Paprikaschote in Gelb 
1 Bund Schnittlauch 
2 Bund Dill 
250g Joghurt 
1 EL Wernet flüssiger Blütenhonig 
0,5 EL Senf/mild 
Pfeffer aus der Mühle 
Salz 
500g frischer Lachsfilet 
Saft einer halben Zitrone
Mehl 
 

Zubereitung:

Salate waschen und in mundgerechte Blätter teilen. Gemüse waschen und in Würfel schneiden.
 
Einen Bund Dill fein hacken, Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden und mit Joghurt, Blütenhonig und Senf zu einem Dressing glatt rühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Den Lachs in gleichmäßige Streifen schneiden, mit dem restlichen Dill und dem Saft von der halben Zitrone marinieren, leicht in Mehl wenden und in heißem Öl anbraten. Achten Sie jedoch darauf, dass der Kern des Lachs noch leicht glasig ist - dann schmeckt  er am Besten!  
Kurz vor dem Servieren mit Pfeffer und Salz würzen.

 

Zutaten:

40g Zitronengras 
2l Wasser 
15g getrocknete Lindenblüten (aus dem Reformhaus)
70g Wernet Lindenblütenhonig 
Eiswürfel

Zubereitung:

Zitronengras waschen, die äußeren Blätter entfernen und trockenen Enden wegschneiden. 
Die Innenblätter längs halbieren und in dünne Streifen schneiden. Zitronengras mit Wasser aufkochen und Lindenblüten zugeben. 
Topf vom Herd nehmen und während dem erkalten den Lindenblütenhonig unterrühren.

Am besten noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und mit Eiswürfeln und einem Zweig Minze servieren.

Zutaten:

120g Mehl (Type 1050)
400g ungesüßtes Müsli (nach Belieben auch mit Rosinen oder getrockneten Früchten)
120g ungesüßtes Apfelmuß
100g flüssiger Wernet Blütenhonig 
100g cremiger Wernet Blütenhonig 

Zubereitung:

Mehl mit der Müslimischung vermengen, Honig und Apfelmuß hinzugeben und ordentlich verrühren. 
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen - dabei darauf achten, dass alles ordentlich festgedrückt wird und keine Luftlöcher entstehen!

Für ca. 20 Minuten bei 170C backen. 

Die Müsliriegel lassen sich am Besten schneiden, solange sie noch warm sind. Danach gut auskühlen lassen und luftdicht verpacken. 

 

Die Müslimischung können Sie ganz nach belieben zusammenstellen: mehr Kerne, Trockenfrüchte oder Haferflocken,...

Zutaten:

2TL Orangenblütenhonig
4cl Aloe Vera Saft
2cl frisch gepressten Limettensaft
8cl Maracujanektar
5 Blatt frische Minze
Eiswürfen

Alle Zutaten in einen Shaker geben und kräftig schütteln. 
Anschließend in ein mit Crushed Ice gefülltes Glas einschenken und nach belieben mit Minze und Orangenstücken verfeinern. 

Zutaten:
(für 2 Personen)

2 frische Lammfilets je 120g
etwas Olivenöl 
50g getrocknete Aprikosen
100ml trockener Rotwein
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1/2 Zwiebel, fein gehackt
150g Lammfond (alternativ Fleischfond)
2 Esslöffel Wernet Tannenhonig
etwas frischer Koriander
Cayennepfeffer
Salz

Zubereitung:

Für die Sauce:
Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl glasig anbraten, mit dem Rotwein ablöschen.
Fond und Aprikosen zugeben, leicht einköcheln lassen.
Würzen, sobald die Sauce genügend eingekocht ist, mit dem Honig abschmecken.

Inzwischen die Lammfilets in einer Pfanne mit Olivenöl rosa anbraten.
Besonders lecker hierzu schmeckt ein Couscous-Salat oder auch Reis. 

Zutaten für 8 Personen:

450ml Sahne
300ml gesüßte Kondensmilch
85g Thymianhonig 
1/2 TL Fleur de Sel 

Zubereitung: 

Die Sahne für ca. 2 Min. steif schlagen. Die gesüßte Kondensmilch, Thymianhonig und Fleur de Sel vorsichtig unterheben bis alles gut vermengt ist. 
Die Masse in ein gefriergeeignetes Gefäß geben, nochmals ein wenig Honig darüber träufeln und luftdicht verschließen. 

Beim servieren nach Belieben gerne noch etwas Honig oder ein wenig Fleur de Sel über das Eis streuen. 

Über Bienen

Im Grunde ist die einzige Aufgabe der Bienenkönigin für ausreichend Nachwuchs zu sorgen. 

Die Bienenkönigin hat einen eigenen Hofstaat, eine Gruppe Arbeiterbienen, welche die Königin füttern und putzen.
Während der Körperpflege der Königin lecken die Arbeitsbienen eine "Königinnensubstanz" ab und verteilen diese auf das gesamte Volk. Diese Substanz verhindert, dass auch die anderen Arbeiterinnen Eier legen können. Somit bleibt die Königin die alleinige Stockmutter. 

Sobald die nächste Jungkönigin ausgewachsen ist, verlässt sie den Bienenstock und geht auf Hochzeitsflug. Während diesem Flug folgen ihr aufgrund des Duftes der Königinnensubstanz fremde Drohnen (männliche Bienen) um die Jungkönigin zu begatten. 
Da dieser Akt während des rasanten Fluges der Königin passiert, schaffen es nur die schnellsten Drohnen die Königin zu begatten. Kurz nach der erfolgreichen Begattung sterben die Drohnen. 
Die Königin nimmt den Samen der Drohnen auf, sammelt diesen in ihrem Hinterleib und bringt ihn in die "Beute" (Bienenstock). Dort legt sie bis zu 2000 Eier pro Tag, die meist mit dem Samen des Hochzeitsfluges befruchtet werden. 

Durchschnittlich legt eine Bienenkönigin in ihrem Leben rund eine Millionen Eier. Aus den befruchteten Eiern schlüpfen Arbeiterbienen, aus den unbefruchteten Eiern entstehen Drohnen. 
Bienenköniginnen werden meist zwei bis fünf Jahre alt. Nach ihrem Tod ziehen die Bienen eine neue Königin heran, welche sich ausschließlich durch Zufütterung von Gelee Royale zur Königin entwickelt.  

Die Arbeiterbiene entwickelt am 13. Lebenstag eine Wachsdrüse in ihrem Hinterleib, aus dem sie kleine Wachsstücke "ausschwitzen" (herauspressen) kann. Die Biene knetet das Wachs mit ihrem Speichel und formt dies zu Waben. Um diese Wachsstückchen für 1 kg fertiges Bienenwachs zu produzieren benötigen die Bienen ca. 4kg Honig und 1kg Blütenstaub.
Ein Bienenvolk kann pro Jahr ungefähr 0,5 bis 1,5kg Wachs erzeugen.


 
Zu Beginn ist das Wachs noch sehr hell - fast weiß. Seine typisch gelbe Farbe bekommt es durch den Nektar und Pollen und es kann aus bis zu 300 Stoffen bestehen. Vor allem Alkohol, Fettsäuren und Kohlenwasserstoffe sind enthalten - je nach Standort und Bienenart. 
 

Das Besondere Gelee Royale - das königliche Gelee -  ist der Futtersaft, der ausschließlich zur Fütterung der Bienenkönigin von den Arbeiterbienen (Ammenbienen) hergestellt wird.
Dieser Saft wird in der Fruchtsaftdrüse und der Oberkieferdrüse der 6 Tage alten Biene produziert und zunächst an die Bienenlarven gefüttert. Ab dem 4 Tag wird hier dann unterschieden: 
Die Königinnenlarven bekommen weiterhin das Gemisch der Fruchtsaftdrüse und Oberkieferdrüse. Die Arbeiterinnenlarven bekommen nur noch den Saft der Fruchtsaftdrüsen.  
Durch den Königinnensaft werden die Bienenköniginnen ein vielfaches größer und leben im Schnitt 60x länger als die Arbeiterbienen und Drohnen. 

Gelee Royale ist nicht nur perfekt für die Bienenkönigin - auch wir profitieren natürlich von diesem Wundermittel in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder in Kosmetik. 
Besonders unterstützend wirkt es bei chronischen Krankheiten, Hautproblemen, Schutz von Körperzellen und Bekämpfung von freien Radikalen. Zudem hat Gelee Royale eine positive Wirkung auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, normalisiert den Blutdruck und stärkt das Immunsystem. 
Zusätzlich wirkt Gelee Royale einer vorzeitigen Hautalterung entgegen - was natürlich bei der Kosmetik sehr von Vorteil ist! 

Der Saft besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wasser und enthält etwa 10-20% Glucose und Fructose, zusätzlich enthält er zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine. 

Empfohlen wird, pro Jahr 2-3 mal eine Gelee Royale Kur durchzuführen. 
 

Für 1kg Honig müssen die Bienen ca. 3kg Nektar oder Honigtau sammeln, dies entspricht ca. 60.000 Honigblasenfüllungen. Um diese Honigblase einmal zu füllen müssen ca. 15 bis 100 Blüten (je nach Blütenart) angeflogen werden.
Bei jedem ihrer spannenden Auflüge kann die Biene 50mg Nektar transportieren - dieses Gewicht ist übrigens ein drittel ihres gesamten Körpergewichtes! 

So müssen die Bienen für 1kg Honig ca. 900.000 bis 1 Millionen Blüten besuchen. 
Während der gesamten Lebenszeit einer Biene produziert diese im Schnitt 2,5 bis 3 Gramm Honig - hierfür muss sie allerdings die dreifache Menge Nektar sammeln. 


Besonders nennenswert ist die Flugstrecke der Biene:
Für 1kg Honig legt der Bienenschwarm je nach Blütenvorkommnissen eine Flugstrecke von 40.000 bis 120.000km zurück. Dies entspricht dem einfachen bis dreifachen Erdumfang!  

Propolis ist ein von Bienen hergestelltes Kittharz, womit sie ihre Waben abdichten damit keine Feuchtigkeit, Kälte oder Schädlinge in die Waben gelangen. Auch Viren, Bakterien und andere Krankheiten werden so von den Waben und den Larven ferngehalten. Denn Propolis ist nicht nur ein perfektes Dichtungsmittel - es wirkt auch noch antibakteriell und antiviral. Propolis hält somit den Bienenstock quasi keimfrei. 

Die Bienen nehmen das Harz aus den Knospen der Blüten und Baumrinden mit in den Bienenstock und vermengen diesen mit einem selbstproduzierten Drüsensekret. Das Ergebnis besteht zu 50 Prozent aus Harz, 30 Prozent aus Wachs aus ätherischen Ölen, Pollen, Mineralstoffen und zahlreichen Vitaminen. 
Auch für uns enthält das Propolis nützliche und gesunde Inhaltsstoffe wie Eisen, Magnesium, Selen, Silicium und Zink.

Üblicherweise wird Propolis in flüssiger Form angeboten und verzehrt. Besonders unterstützend, sogar antibiotisch wirkt dieser bei Entzündungen - vor allem im Mund und Hals, aber auch im Magen und Darm.
Aber auch bei Wunden und Narben kann eine Propolis-Salbe wahre Wunder bewirken. 
 

Die winzigen Pollenkörnchen bleiben an den "Pollenhöschen", also den Hinterbeinen der Bienen, kleben während diese den Nektar aus den Blüten sammeln und anschließend in den Bienenstock gebracht. 
Dort werden die Pollen in Waben gelagert und zur Fütterung der Bienen, Larven und natürlich der Bienenkönigin genutzt. 

Pollen enthalten lebensnotwendige Aminosäuren, Enzyme, Eiweißstoffe, essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. 
Besonders unterstützend wirken die feinen Blütenpollen bei der Stärkung des Immunsystems, zur Appetitanregung, Förderung der Leberfunktion/-entgiftung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte. 

Bei Beschwerden wird empfohlen, täglich 2x 1TL pure Pollen zu sich zu nehmen. (Bei einer Pollenallergie ist davon abzuraten!)
 

Über Honig

Babys vor dem ersten Lebensjahr dürfen auf keinen Fall Honig zu sich nehmen. Ab dem zweiten Lebensjahr ist Honig für Kinder unbedenklich. 
Erst dann ist die Darmflora ausreichend entwickelt um eine negative Entwicklung der Botulismus-Bakterien abzuwehren. Dieser kann trotz sorgsamer und genauer Kontrolle unbemerkt in den Honig gelangen, in dem noch nicht ausgereiften Darm des Babys auskeimen und eine Lähmung der Atem- und Schluckmuskulatur auftreten lassen. 
Für Kinder ab dem 2. Lebensjahr und Erwachsene ist dieses Bakterium durch den gut ausgebildeten Darm bedenkenlos.


Aufgrund des hohen Zuckeranteils des Honigs müssen Sie jedoch besonders bei Kindern auf eine angemessene Dosierung achten! 
 

Kein Land der Welt isst so viel Honig wie die Deutschen. 
Und genau aus diesem Grund sind wir sogar gezwungen, Honig aus anderen Regionen wie Südamerika, Spanien, Italien und Asien zu importieren. 

Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche 1,1kg Honig pro Jahr. 
Die ca. 700.000 deutschen Bienenvölker können diesen Bedarf schon lange nicht mehr abdecken - Rund 1/4 des Gesamt-Honigbedarfs wird noch in Deutschland produziert!
Den Rest müssen wir also aus dem Ausland beziehen. 

Zusätzlich muss man natürlich auch bemerken, dass viele Honigsorten nicht in Deutschland produziert werden können. 
Zum Beispiel Thymianhonig, Lavendelhonig, Orangenblütenhonig oder der neuseeländische Manukahonig - es wäre wirklich schade, wenn wir auf diese aromatischen und besonderen Sorten verzichten müssten!  


Wir, die Familie Wernet, achten natürlich stets auf hohe, einwandfreie Qualität. Jeder Import wird genaustens analytisch geprüft und untersucht.

 
So können wir Ihnen, unseren treuen Kunden, eine stetige Spitzenqualität anbieten! 

Nein, Honig ist nicht vegan. 

Der Blütennektar bzw. der Honigtau wird von den Bienen in der Honigblase (einem Teil ihres Magen) in den Bienenstock gebracht.
Dort wird diese Flüssigkeit an eine Arbeiterbiene übergeben, die diese mit ihrem Speichel vermengt. 
Anschließend spucken diese Arbeiterbienen den Honig in die Zelle einer Honigwabe und verschließen diese mit Propolis. 

Honig kann in vielen Hinsichten den Körper beim Heilungsprozess unterstützen. 
Wer zum Beispiel einen hartnäckigen Husten hat sollte vor dem Zubettgehen einen Teelöffel Honig zu sich nehmen. Egal ob Pur, in lauwarmem Wasser oder im warmen Tee - der Honig lindert den Husten spürbar!
Auch bei Hauterkrankungen, Hautunreinheiten und Magen-Darm-Entzündungen bestärkt Honig die Heilung. 

Zusätzlich unterstützt Honig das Immunsystem - denn er ist voller Vitamine, Mineralien und Enzyme. Symptome verschiedenster Krankheitsanzeichen (Grippe, Erkältung, Halsschmerzen, ...)  und Verdauungsstörungen können durch die Einnahme von Honig drastisch verbessert werden. 

Auch bei Hautunreinheiten ist Honig ein Wundermittel! Einfach etwas Honig auf eine gereizte oder trockene Stelle geben, leicht einmassieren und wenn möglich über Nacht wirken lassen. Durch die antibakterielle Wirkung des Honigs werden Entzündungen und Reizungen gemildert und die Heilung unterstützt. 
Bei tiefen und schlechtheilenden Hautverletzungen ist jedoch von einer Honig-Behandlung dieser Art abzuraten.  

Honig ist ein reines Naturprodukt ganz ohne Konservierungsstoffe und durch den hohen Zuckeranteil von ca. 80% fast unverderblich. 

Jedoch kann man bei der Lagerung von Honig auch einige Fehler machen - welche den Honig zum Beispiel gären lassen. 

Die ideale Temperatur zur Lagerung von Honig liegt bei ca. 18°C, am besten im sonnengeschützten Vorratsschrank. 
Bei einer starken Sonneneinstrahlung und einer Temperaturüberschreitung von 40°C werden wertvolle Inhaltsstoffe des Honigs zerstört und natürlich leidet auch das Aroma darunter. 
Besonders darauf zu achten ist, dass Sie den Honig stets mit einem sauberen Honiglöffel aus dem Glas schöpfen. Brotkrumen und Butterreste tun dem Honig nicht gerade gut! 

Nach dem öffnen sollte der Honig innerhalb von einem Jahr aufgebraucht werden. Achten Sie darauf, dass der Honig gut verschlosssen ist. Offen stehende Honiggläser ziehen aus der Luft Wasser und beginnen letztendlich auch zu gären. 

An sich kann man Honig natürlich einfrieren. Durch die niedrige Temperatur ist der Honig länger haltbar - was besonders Sinn macht, wenn man zum Beispiel für längere Zeit außer Haus ist. 

Viele Imker frieren den Honig nach der Ernte ein um die großen Mengen länger haltbar zu machen bzw. um den Futterhonig für den Winter kühl zu lagern. 


Unser Tipp:
Falls Ihnen ein Honig mal "zu flüssig" sein sollte:
lagern Sie das Glas einfach im Kühlschrank oder sogar im Froster. Durch die Kälte wird er fester und läuft somit nicht vom Brot. 
 

Bei Honigtauhonigen handelt es sich um einen Honig, bei dem die Bienen die zuckerhaltige Ausscheidungen der Lachniden (pflanzensaugende Insekten) von den Ästen und Zweigen in ihrer Honigblase sammeln und zum Bienenstock bringen. Dort wird der süße Saft an die Arbeiterbiene übergeben, die diesen dann in die Waben füllt und diese verschließt. 


Beispiele an Honigtauhonigen:
- Waldhonig
- Tannenhonig
- Fichtenhonig
- Pinienhonig 


Farblich sind Honigtauhonige meist hellbraun, grünlich-braun oder bernsteinfarben.
Geschmacklich in der Regel kräftig-malzig und aromatisch. 

Nektarhonige sind Honige, bei denen die Bienen den Nektar der Blüten sammeln und diesen in ihrer Honigblase in den Bienenstock bringen.
Dort wird der Honig an eine Arbeiterbiene übergeben, die diesen dann in die Wabe füllen und verdeckeln. In der Wabe reift der Honig dann heran und der Wassergehalt verringert sich.  

Beispiele an Nektarhonigen: 
- Akazienhonig
- Lindenblütenhonig
- Lavendelhonig
- Rosmarinhonig
- Blütenhonig
- Orangenblütenhonig 


Die Farbe dieser Nektarhonige variiert oft von hellgelb bis goldbraun und bieten eine breite Geschmacksvielfalt an. Von neutral süß (Akazienhonig) bis kräftig-aromatisch (Lindenblütenhonig), Nektarhonige sind sehr abwechslungsreich - hier ist für jeden was dabei. 

Was tun wenn...?

Von Natur aus kristallisiert jeder qualitativ-hochwertige Honig früher oder später, was für die reine naturbelassenheit und natürlich auch die Qualität des Honigs spricht.

Verantwortlich hierfür ist der Traubenzucker. Durch die höhere Konzentration des Traubenzuckers setzt sich dieser am Boden des Glases ab und beginnt durchweg zu kristallisieren. 
Hat der Honig einen höheren Fruchtzuckernteil (Fructose), so bleibt er länger flüssig und kristallisiert, wenn überhaupt, erst deutlich später. 


Bereits kristallisierter Honig kann man natürlich auch wieder verflüssigen. Hierfür stellt man den Honig einfach in ein Wasserbad - zu beachten ist, dass der Honig die Temperatur von 38°C nicht übersteigt! 
Um den Honig schonend zu verflüssigen ist eine genaue Überprüfung der Temperatur notwendig. Ansonsten leidet sowohl die Qualität, die wertvollen Inhaltsstoffe als auch der Geschmack darunter. 

Durch schleudern von unreifem Honig, dass heißt bei einem zu hohen Wassergehalt der Waben, oder einer Überlagerung des Honigs kann dieser beginnen zu gären. 
Der Honig wirft dann Blasen, riecht und schmeckt deutlich nach Alkohol. 

Dieser Honig ist wahrlich kein Genuss mehr auf dem Butterbrot - jedoch müssen Sie ihn auch nicht entsorgen! Zum Backen und kochen eignet er sich noch wunderbar!